• 30Jul

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  • 29Jul

    „Auf den Trümmern des bürgerlichen Individualismus“ – Großes Interview mit Alain de Benoist

    Mit dem soeben erschienenen, 84 Seiten starken Heft 15 legt die Theoriezeitschrift „Hier & Jetzt“ ihre bislang umfangreichste Ausgabe vor. Ein Schwerpunkt der neuen Ausgabe liegt auf der Beschäftigung mit rechten Europa-Konzeptionen, die im Gegensatz zu liberalen und linken Europa-Konzeptionen von einer Sonderstellung Europas in der Welt ausgehen, da sich Phänomene wie Rechtlichkeit und Rationalität erst innerhalb des europäischen Kulturkreises entfalteten.

    Die Jahrhunderte, in denen eine europäische Vormachtstellung bestand, sind nicht nur unweigerlich vorbei, sondern mittlerweile stellt sich auch immer dringender die Frage, wie die Identität und der Bestand der europäischen Nationen im 21. Jahrhundert angesichts massiver Einwanderung und einer drohenden Majorisierung der Europäer durch islamische Zuwanderer gesichert werden können.

    Im Mittelpunkt des neuen Heftes steht deshalb ein großes Interview mit dem französischen Philosophen und Autor Alain de Benoist, der als spiritus rector der europäischen „Neuen Rechten“ gilt und dessen Denkschule Grece immer gesamteuropäisch ausgerichtet war. Hier & Jetzt führte mit dem Meisterdenker der „Neuen Rechten“ ein kontroverses Gespräch über Zuwanderung, den Zerfall einer von den USA beherrschten unipolaren Weltordnung, die Bedeutung Martin Heideggers und der deutschen Philosophie, über Kommunismus und westlichen Liberalismus als Ausdruck verheerender politischer Universalismen sowie über Zukunftsperspektiven und Zustand der europäischen Rechten.

    Weiter finden sich in Heft 15 folgende Aufsätze:

    * Berthold Lauterbach beschäftigt sich mit dem politischen Wirken des Dichters, Provokateurs und Soldaten Gabriele D`Annunzio nach dem Ersten Weltkrieg, das in der Gründung des „Freistaates Fiume“ gipfelte, in der D`Annunzio eine auf ästhetischen und mythischen Elementen gründende Herrschaft ausübte, die heute als Geburtsstunde des Faschismus gilt.

    * Jan-P. Thomas richtet seinen Blick auf das Phänomen des „Eurofaschismus“ und dessen beide wohl prominentesten Vertreter, nämlich des französischen Dandys Pierre Drieu la Rochelle und des britischen Politikers Oswald Mosley, die für einen Dritten Weg Europas jenseits von Amerikanismus und Sowjetisierung plädierten.

    * Der stellvertretende NPD-Vorsitzende Karl Richter fragt in seiner Polemik „Wie meinten Sie das, Herr Homer?“ nach der Aktualität des blinden Sängers für die Gegenwart.

    * Arne Schimmer beschäftigt sich mit der Entstehungsgeschichte und dem ideengeschichtlichen Gehalt des Konzepts „Nation Europa“, das immer dann von Bedeutung war, wenn die Kultur und Identität des „alten Kontinents“ von einer außereuropäischen Macht insgesamt in Frage gestellt wurde.

    * Die Zinsproblematik war eine der am kontroversesten diskutierten Fragen auf dem letzten NPD-Programmparteitag. Der Autor Jürgen Schwab analysiert nun für hier & jetzt die Stellung des Zinses in den Werken der beiden Klassiker Karl Marx und Silvio Gesell.

    * „Knapp an Hitler vorbei“ – Arno Bogenhausen beleuchtet in einer humorvollen Umschau die Reaktionen auf die Berliner Rienzi-Inszenierung des umstrittenen jungen deutschen Regisseurs Philipp Stölzl.

    Das neue Heft enthält außerdem einen Auszug aus Björn Clemens vieldiskutiertem Großessay Abendbläue, Holger Szymanski bespricht Martin März im Ares-Verlag erschienene Arbeit „Nationale Sozialisten in der NSDAP“ und Thorsten Thomsen Lorenz Jägers Freimaurer-Studie Hinter dem großen Orient, während sich Friedrich Baunack in seiner Kolumne „Blätterwald und Scheibenschau“ mit Edeltraut Eckerts Erinnerungen Jahr ohne Frühling beschäftigt. Das neue Heft, das neben den genannten Beiträgen viele weitere Aufsätze und Besprechungen enthält, kostet im Einzelverkauf 7,50 Euro, ein Abonnement kostet 22 Euro.

    Bestellungen und Abos können auch über die neue Netzseite www.hier-und-jetzt-magazin.de abgeschlossen werden.

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  • 28Jul

    Selbstlose Männer und Frauen mit Baskenmützen, die Brücken in die Luft sprengen und deutschen Soldaten einen Hinterhalt in Wäldern legen. Ein Bild wie man es aus Anti-Deutschen Propagandafilmen der Neuzeit kennt. Aber der Historiker Douglas Porch hat nun in seinem neuen Buch “The French Secret Services” die Aussage getroffen, daß dies alles nicht stimmt und ebenso wie andere “Tatsachen” einfach nur eine Lüge Hollywoods ist:

    HEROIC French Resistance, the underground movement against the Nazis in World War II that we recall from countless movies, never existed except as a myth embellished by Hollywood.

    One of the most persistent wartime images has selfless French men and women in berets and leather jackets blowing up bridges and ambushing columns of German soldiers on lonely country roads.

    But a new book by historian Douglas Porch, “The French Secret Services,” contends almost nothing of the sort actually happened. His account has set the French seething – all the more so since many of them are aware that what he says is absolutely true.

    According to the book, even those few French who helped downed airmen often did so for the money. The standard reward for getting an escapee into Spain was about $50,000 in today’s money.

    Porch notes that, contrary to the myth, the French Resistance didn’t rise up after D-Day, June 6, 1944, to attack Germans behind the front lines. Sabotage of the Nazi war machine was minimal.

    Only about 5 percent of the French were even nominally members of the underground. Of these, scarcely any ever fired a shot in anger, dynamited a train or sent a clandestine radio message.

    Albert Speer, who headed German war production, was asked after the war about the effect of the French Resistance. He replied, “What French Resistance?”

    Porch’s work is significant because the yawning gap between wartime reality and myth is at the center of the self-doubt that has nagged the French psyche for the last 50 years. To reassure themselves about their national merit, the French have deliberately become extremely tough customers – especially when dealing with Americans.

    As was remarked by Charles Bohlen, onetime U.S. ambassador to France: “The French have never forgiven us for liberating them.”

    The Resistance legend was almost entirely the work of Charles de Gaulle, wartime leader of the Free French government in London, and of the French Communists. He needed to build up his otherwise weak position in the eyes of the allies.

    Porch says de Gaulle persuaded Dwight Eisenhower, the Allied supreme commander, to praise the Resistance as worth an “extra six divisions.”

    Both men knew the claim was false, the historian contends. Eisenhower wanted to please de Gaulle and felt the French leader had been treated roughly by Presidents Franklin Roosevelt and Harry Truman.

    French Communists coined a slogan – “the party of the 70,000 martyrs” – the number they claimed to have been executed by the Germans. The true figure, according to Porch, was fewer than 350.

    Link zur Quelle

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  • 27Jul

    Macht auf die Türen, die Tore macht weit. So oder ähnlich kann man die Situation in Europa durchaus beschreiben. Aber auch nach Israel zieht es die flüchtenden Neger aus Afrika. Das sieht Staatsminister Benjamin Natanyahu äußert kritisch. Er sieht in der steigenden Zahl afrikanischer Einwandere eine Gefahr für den jüdischen und nicht zu letzt für den demokratischen Charakter von Israel:

    Haaretz: Netanyahu: Illegal African immigrants – a threat to Israel’s Jewish character
    Prime Minister urges construction of fence along border with Egypt to prevent infiltrators from entering Israel.

    Prime Minister Benjamin Netanyahu said on Sunday that the recent “flood of illegal workers infiltrating from Africa” into Israel was “a concrete threat to the Jewish and democratic character of the country.”

    Speaking at a meeting aimed at formulating Israel’s immigration policy, Netanyahu said that most Western nations have already taken action to prevent similar dangers. “It is inconceivable that Israel, the one country that faces more threats than any other in the Western world, has no defined immigration policy to protect our national and security interests. The issue has been ignored for many years, and my aim is to bring it to an orderly and responsible legislation by the end of this year, during the winter seating of the Knesset.”

    haaretz.com

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  • 26Jul

    “„Der Zins ist Systembestandteil, und er hat Nebenwirkungen, die deshalb auch Systembestandteil sind – schreckliche Nebenwirkungen.“ – “Die Welt, in der wir leben, wird gerade komplett umgekrempelt. Nichts bleibt, wie es war”. – “So bleibt als einziger Ausweg, um unser Finanzsystem zu erhalten, Krieg oder eine Krise mit kriegsähnlichen Folgen. Wenn alles zerstört ist, brauchen wir das System nicht zu reformieren.”"

    Herr Professor Berger, wir befinden uns global in einer so genannten „Finanzkrise“. Benennt dieser oft bemühte Terminus das Problem eigentlich zutreffend oder wäre es nicht eher angebracht von einer systemimmanenten Schuldenkrise zu sprechen?

    Wir können schon bei „Finanzkrise“ bleiben, denn die Schulden, die zunächst einigen Immobilienkäufern in den USA, später vielen systemrelevanten Banken und jetzt den meisten öffentlichen Haushalten weltweit über den Kopf wachsen, sind in unserer Finanzordnung notwendig. Stellen Sie sich einmal vor, alle könnten und würden ihre Schulden plötzlich zurückzahlen und ganz schuldenfrei sein. Dann hätten wir eine Systemkrise, die alles in den Schatten stellen würde, was wir bisher erlebt haben. Als Bill Clinton den Bundeshaushalt der USA ausgeglichen hatte, hat der damalige Notenbankchef Alan Greenspan ihn dafür kritisiert und zu bedenken gegeben, dass die Pensionsfonds nicht mehr wüssten, wo sie ihr Geld anlegen sollten, wenn der Staat sich nicht mehr verschuldet.

    Als das Grundübel hinter dieser Entwicklung machen Sie das Phänomen des Zinses aus. Warum ist die Verzinsung, die allgemein als notwendig angesehen wird, damit das Geld als Kredit zur Verfügung steht, so schlimm?

    In unserem System ist der Zins absolut notwendig. Wenn er niedrig ist wie z. Z. schafft er allein es nicht einmal, die Geldvermögen wieder in den Kreislauf zu locken, damit sie von den Banken als Kredit vergeben werden können. Wir brauchen außerdem noch die Inflation, die das Geld entwertet. Praktisch alle Notenbanken der Welt produzieren absichtlich Inflation. Ohne Zins und Inflation, würden die Geldvermögen kaum wieder angelegt werden, denn jede Anlage ist mit einem Risiko verbunden und wie wir gesehen haben, können auch Banken in Konkurs gehen. Ob die Staaten bei der nächsten Bankenkrise noch in der Lage sein werden, die Banken zu retten, ist fraglich. Der Zins ist Systembestandteil, und er hat Nebenwirkungen, die deshalb auch Systembestandteil sind – schreckliche Nebenwirkungen.

    Welche „Nebenwirkungen“ meinen Sie? Das müssen Sie näher erklären.

    Weil Geldvermögen sich verzinsen, wachsen sie und zwar exponentiell. Wir alle haben in der Schule gelernt, was eine Exponentialfunktion ist, und trotzdem sehen die meisten nicht, was das praktisch bedeutet: Die Verdoppelung in einem bestimmten Zeitraum, dessen Dauer von der Höhe des Zinses abhängt. Damit Sie es sich vorstellen können: Falten Sie ein Blatt Ihrer Tageszeitung, dann haben Sie zwei Lagen. Mit jedem weiteren Faltvorgang verdoppelt sich die Zahl der Papierlagen: nach zwei Mal sind es vier, nach sechs Mal 64, nach zehn Mal 1.024, nach 42 Mal 350.000 – und das ist schon die Entfernung von der Erde zum Mond. Statt Ihre Zeitung zu falten, können Sie auch immer die Zahl der 500-Euro-Scheine verdoppeln, die Sie stapeln. Auch dann reicht der Stapel bis zum Mond. Das ist die eine Seite der Medaille.

    Und nun zur anderen Seite: Diese sich exponentiell erhöhenden Geldvermögen werden verzinst. Sie können aber nur verzinst werden, wenn es Schuldner gibt, die die Zinsen zahlen. Das ist der umgekehrte Stapel von 500-Euro-Schuldscheinen, die in ein Erdloch gepackt werden müssten, das den Planeten durchbohrt. Die exponentiell steigende Verschuldung von irgendjemandem ist also systembedingt notwendig. Und wenn Privatleute oder Unternehmen das nicht übernehmen wollen oder können, müssen es die öffentlichen Haushalte tun. Wenn sie sich weigern, bricht das System zusammen. In den Fachkreisen der Ökonomen, in der Politik und der Öffentlichkeit – vielleicht von Herrn Greenspan abgesehen – gibt es kaum jemand, der diesen einfachen Zusammenhang sieht.

    Lesen Sie hier das Gespräch weiter. Es lohnt sich!

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  • 26Jul

    Die CDU als sogenannte Volkspartei gehört freilich längst nicht mehr zu den Parteien, welche Politik für Land und Volk macht. Nichts neues, fürwahr. Ab und an aber schlägt doch noch der gesunde Menschenverstand bei dem Einen oder der anderen durch. So nun auch beim sächsischen CDU- Politiker Kai Hähner. Der Chemnitzer Stadtrat Hähner kritisierte nämlich intensiv die Arbeit des CSD (Christopher-Street-Day) Leipzig, indem er den Initiatoren des Vereins vorschlug: “Leben Sie, wie Sie wollen, im Privaten und lassen Sie andere mit Ihrer Abnormalität in Ruhe”. Hähner sieht sich nun enormen Angriffen ausgesetzt. Zu den Angreifern gehören aber nicht nur die “üblichen Verdächtigen” der Multi-Kulti Parteien, sondern auch Parteigrößen der CDU selbst, welche sich in politischer Korrektheit förmlich überschlagen. Fakt ist aber, daß Hähner Recht hat. Die Senibilisierung von Vorschulkindern findet nicht mehr nur im städtischen Raum statt, sondern mittlerweilen auch auf dem Land. Überall dort, wo ältere Erzieherinnen in die verdiente Rente gehen, stoßen junge nach, die sich dieser Ideologie – der Gleichsetzung der Geschlechter – verschireben fühlen. Die Normalität der Aussage, daß Kinder eben auch von zwei Männern oder zwei Frauen großgezogen werden können, bringt Hähner auf die Palme. Das traditionelle Familienbild, welches Jahrhunderte nicht nur in Europa vorherrschte, sondern auch in anderen Kulturkreisen, soll nun auf dem Schaffot der Gleichmachung zerstört werden. Dieser Widerlichkeit muss ganz klar ein Riegel vorgeschoben werden! Deswegen ist es auch notwendig, wenn Politiker wie Hähner, auch wenn sie der CDU angehören, unterstützt werden. Die NPD in Sachsen hat dazu einen Schritt unternommen, indem sie Hähner offen unterstützte.

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  • 12Jul

    „Wer die Heimatberge nicht liebt, kann auch fremde Täler nicht lieben.“ (Sprichwort aus dem Kaukasus)

    Nach einigen Wandertouren durch die heimischen Wälder und Täler zog es die „Wandergruppe Heimatland“ dieses Mal in nördliche Gefilde.

    Ziel war das 4,9-Millionen-Einwohner-Land Norwegen. Dort, zwischen Fjorden und Gletschern, Wäldern und Seen, Dörfern und reinster Wildnis, trafen wir neben den einheimischen Nationalisten auf Kameraden aus Ostsachsen, Schweden, Dänemark und der Ukraine. Die ersten Tage wurden dementsprechend dem Gedankenaustausch und der innereuropäischen Vernetzung gewidmet. Welche politischen, demographischen und sozialen Probleme sind gleichermaßen vorhanden? Wo gibt es potentielle Parallelen, Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Konfliktlinien? Was kann man voneinander lernen, welche Fehler vermeiden? Wie weit sind die jeweiligen Bewegungen im Bewusstseinsprozess um die Notwendigkeit einer zukünftigen europäischen Annäherung und Zusammenarbeit fern von Ressentiments und historischen Zwistigkeiten?

    Diese Gespräche wurden von der norwegischen Gastfreundschaft umrahmt, die allen Teilnehmern der Reise auf ewig in Erinnerung bleiben wird und die an dieser Stelle einen besonderen Stellenwert erfahren soll.

    Bei der Zubereitung und dem Verzehr selbst gefangener Fische, folkloristischer Musik zweier Kameraden und dem Knistern des Lagerfeuers wurde die internationale Gemeinschaft bis in die späten Stunden der norwegischen „Nacht“, sofern der Begriff im Juni in diesen Breitengraden zutreffen mag, gestärkt; und bei zahlreichen Ausflügen auf dem Wasser und dem Land die verschiedenen Seiten Norwegens kennengelernt.

    Politisch-kultureller Höhepunkt war das von den Gastgebern liebevoll vorbereitete Gedenken zu Ehren der Freiwilligen aus Norwegen, die Europa an der Ostfront gegen den herannahenden Bolschewismus verteidigten. Im Januar 1944 waren noch etwa 4000 Norweger in der Waffen-SS. Bei den Rückzugskämpfen der deutschen Wehrmacht wurden die Soldaten der „Division Nordland“ in den baltischen Ländern und in Teilen Pommerns eingesetzt. Ende Juni 1944 starben die letzten 300 Kameraden bei einer Kesselschlacht in Nordosteuropa. Augenzeugen hörten die bis zu Letzt tapfer kämpfenden Freiwilligen stolz die norwegische Hymne singen, als einer nach dem anderen vom sowjetischen Kugelhagel getroffen wurde und jeder sich längst darüber im Klaren war, dass er seine Liebsten in der Heimat nie wieder sehen wird.

    Ein großer Teil der norwegischen Freiwilligen stammte aus den Reihen der Bewegung „Nasjonal Samling“ (Nationale Sammlung), die zu Bestzeiten 57.000 Mitglieder, die meisten von ihnen Bauern oder Studenten, verzeichnen konnte und vom ehemaligen Kriegsminister der rechtskonservativen „Bondepartiet“ (Bauernpartei), Vidkun Quisling, geführt wurde. Quisling wurde 1887 als Sohn eines Landpriesters im Gau Telemark geboren. Die frühzeitige Verwurzelung im Boden der Heimat ging einher mit der wachsenden Überzeugung, dass die Großstadt für das Volk unwiderruflich Verderben bringt, in Form von Dekadenz und Sittenverfall. Quisling wurde Berufsoffizier im Heer, dann Militärattaché in St. Petersburg, wo er die barbarischen Zustände der bolschewistischen Machtkonsolidierung mit eigenem Auge wahrnahm, und für sich die weltanschaulichen Konsequenzen zog. Im Mai 1933 gründete er unter dem Olafskreuz die „Nasjonal Samling“, deren zentrale Topoi Antiparlamentarismus, Antikommunismus, Nationalismus und die Stärkung des Bauerntums waren. In ökonomischer Hinsicht vertrat er den streitbaren Ansatz: „Sowjets (also Räte) ohne Kommunismus!“, während er außenpolitisch die Trennung vom Britischen Empire und die Annäherung an Deutschland und Italien befürwortete. Dies alles stand unter der Prämisse „heim og oett“, das so viel wie „Heimat und Familie“ bedeutet. In der Zeit der deutschen Besatzung wurde Quisling Ministerpräsident Norwegens, eher er für seine Standhaftigkeit im europäischen Katastrophenjahr 1945 von den Alliierten erschossen wurde, wenige Monate nachdem die letzten norwegischen Verbände vernichtet wurden.

    Die eindrucksvolle Präsentation und die Kurzvorstellung eines jeden norwegischen Gefallenen sowie die diese umgebende Fackel-Landschaft sorgten für ein einheitliches Ergebnis: Gänsehaut und Ehrerbietung.

    Der Quisling-Partei über Jahre als Sympathisant nahe stehend war der Literaturnobelpreisträger und bis heute vielgelesene, aber teilweise verfemte Schriftsteller Knut Hamsun. Von Thomas Mann gehasst, sahen hingegen Hermann Hesse und der außergewöhnliche Joachim Fernau den Norweger als ihren Lieblingsschriftsteller an. Der russische Autor Maxim Gorki nannte Hamsuns Dichtung sogar die „Heilige Schrift des Menschen“.

    Der 1859 als Knud Pedersen geborene anglophobe Hamsun hat eine Vielzahl von Erfolgsbüchern verfasst, wobei Hunger, Pan und Segen der Erde hervorstechen. Bereits in den 1880er Jahren geißelt er den „Despotismus der Freiheit“ des „selbstgerechten, unintelligenten“ Volkes der US-Amerikaner, und wird so, jedenfalls politisch, schnell zum Außenseiter in der pro-westlichen Kulturszene Norwegens seiner Zeit. Im 1. Weltkrieg steigerte sich Hamsuns Ablehnung gegenüber den USA, die in ihrer Intensität nur durch die Liebe zu Norwegen und Deutschland übertroffen wurde. Im 2. Weltkrieg veröffentlichte er dutzende Aufrufe an seine Landsleute, deren primärer Inhalt es war, die Verständigung mit den Deutschen voranzutreiben. Nach dem Krieg wurde er deswegen unter Hausarrest gestellt, eher er in die Psychiatrie eingewiesen wurde und erst 1947 die Entlassung erhielt. 1952 starb Hamsun mit mittlerweile 93 Jahren. Ein langes Leben ging zu Ende, das immer, auch und vor allem, die Verbundenheit zur Natur beinhaltete. Hamsun über Hamsun: „Ich bin von der Erde mit all meinen Wurzeln. In den Städten lebe ich nur ein künstliches Leben mit Cafés und Geistreichigkeiten und allerlei Hirngespinst. Aber ich bin von der Erde.“

    Für Empathie und Begeisterung sorgten aber nicht nur die politischen Gespräche und Erlebnisse, sondern insbesondere die grandiose Schönheit der norwegischen Natur. Worte ersetzen nicht die Selbsterfahrung in der abwechslungsreichen Landschaft Norwegens, und deswegen sei jedem Leser ans Herz gelegt, selbst einen Blick auf die mannigfaltigen Facetten Norwegens zu werfen. Geprägt von Gegensätzen erscheint die Umgebung wie faszinierende Aquarelle. Ist man an einem Tag bei Sonnenschein und strahlend blauen Himmel an einem mediterran anmutenden Strand, wirken die Schneegipfel wuchtiger Felsriesen am Folgetag wie der Beginn einer anderen Welt. Dazwischen: Fjorde, deren Wasser traumhaft grün-blau schimmert und den Wanderer in Bann zieht, während der Anstieg auf einen Berg eigentlich Anstrengung verheißen sollte. Stattdessen Genuss, Begeisterung, Idylle. Und die Gewissheit, dass das Reiseziel Norwegen nicht in zwei Wochen „abgeschlossen“ werden kann. Zu zahlreich sind die Besonderheiten der Natur, zu viel musste aus Zeitgründen noch ausgelassen werden und wartet auf eine Erkundung.

    Vom Geirangerfjord bis zum Telemarkkanal, von den drei Schwertern (Svert i Fjell) in Stavanger bis zu alten Wikingerdörfern, von der Hardangervidda bis zum Preikestolen, von den Lofoten im Norden bis nach Mandal im tiefsten Süden; Norwegen bietet alles und mehr, aber vor allem: atemberaubende Natur.

    Quelle: JN Chemnitz (Dank an die Aktivisten!)

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  • 10Jul

    Lier/Norwegen: Weil sie kein nach religiöser Vorgabe geschlachtetes Fleisch bekamen, haben in Lier/Norwegen die Insassen eines Asylbewerberheimes selbiges einfach abgebrannt. Die vornehmlich aus Afrika und dem nahen Osten stammenden Muslime bekamen laut eigener Aussage nur Fleisch oder Fast-Food in Form von tiefgekühlten Pizzen. Die Brandstiftung war, wie sich nun herausstellte, eine geplante Aktion einiger Wohnheiminsassen, die dies wohl als die letzte Lösung sahen sich Gehör zu verschaffen. Als der Brand ausbrach, hatten alle Einwohner ihre Sachen schon gepackt und warteten auf den Abtransport, der nun zwangsläufig folgen müsse, sagte einer der Insassen der norwegischen Tageszeitung „Dagbladet“. Sie meldet weiter, daß einige der Aufgegriffenen nun einen längeren Aufenthalt in Norwegen haben werden. Bevor sie in ihren eigentlichen Heimatländern eine Haftstrafe antreten müssen, bekommen sie diese nun in Norwegen auf Kosten des norwegischen Steuerzahlers.

    http://www.dagbladet.no/2010/07/07/nyheter/brann/innenriks/2400/asylmottak/12457778/

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  • 25Jun

    [Nachrichten aus dem Orient] Die so oft gerühmte “Demokratie” im Nahen Osten zeigt einmal mehr wie demokratisch sie ist. Denn ein elementares Recht in einer Demokratie, nämlich die Demonstrationsfreiheit wird massiv beschnitten.
    Israel plant schon seit seiner Gründung einen “ethnisch” reinen jüdischen Staat. Bei Gründung des Staates Israels wurden die Palästinenser systematisch vertrieben. Ein Massaker hier und da hat den Vorgang auch noch beschleunigt. Nicht umsonst sind die Palästinenser das größte sich auf der Flucht befindende Volk der Welt. Ihnen wurde ihre Heimat einfach genommen. Seit Jahren wird diese Politik nun fortgesetzt. Ein Jude, egal ob er noch nie in Palästina war, hat das Recht auf Heimkehr, aber die Palästinenser, die dieses Gebiet seit tausenden von Jahren ihr Zuhause nennen, haben nicht dasselbe Recht. Man stelle sich vor, es reicht allein aus jüdischen Glaubens zu sein um geraubtes Land besitzen zu dürfen. Das ist Rassismus in seiner feinsten Art. Wie der Türkische Premier Erdogan treffend formulierte “Ein Staat, der nur seine eigenen Menschen wie Menschen behandelt, kann nicht ernsthaft an Frieden interessiert sein”.

    Nun wurde dem noch eins draufgesetzt. Israel versucht seit Jahren die Palästinenser Stück für Stück aus Jerusalem rauszuekeln. Man macht ihnen das Leben so unerträglich wie möglich, damit sie “freiwillig” gehen.
    Jetzt ist ein neues Gesetz da, welches den Israelis erlaubt, Palästinenser, die an einer Demonstration in Jerusalem teilnehmen, einfach abzuschieben. Die werden quasi einfach deportiert. Ein weiterer Schritt zum “ethnisch” reinen Judenstaat.
    Aber damit nicht genug: Nicht nur die Demonstranten, sondern auch deren Familien werden mit deportiert. Wenn man bedenkt, dass Jerusalem ein heiliger Ort für alle Weltreligionen ist, ist die eine Frechheit, ein Skandal, ein offener Schlag ins Gesicht.

    Mir tun diese Menschen einfach nur Leid. Sie sind vollkommen der Willkür der israelischen Regierung ausgesetzt. Als ob das bisher geraubte Land nicht reicht, giert man noch weiter. Zu den bereits existierenden Siedlungen im Westjordanland und Jerusalem kommen dieses Jahr noch neue hinzu.
    Allein die Existenz eines Siedlungsprogramms auf fremdem Land ist ein völkerrechtswidriges Verbrechen. Aber die Weltöffentlichkeit duldet dies seit Jahrzenten und wird dies auch weiterhin tun.

    Alle diejenigen, die aufschreien, dass sich die Türkei langsam als Führer der muslimischen Länder rauskristallisiert, sollten sich fragen warum. Israel und der Westen geben dem Orient eine klare Nachricht: Einen nach dem anderen werden wir plattmachen. Die einzige alternative hierzu ist eine Union der Islamischen Staaten im Orient, der auf dem besten Weg ist zu entstehen. Natürlich wird man jetzt in den Medien verstärkt versuchen, die Türkei als Buhmann darzustellen (wie es “seriöse” Zeitungen bereits getan haben).

    Aber Gott weiß, wer Recht hat und wer nicht. Bleibt zu hoffen, dass ein Umbruch in der Bevölkerung in den westlichen Ländern zu einem Wechsel der Konfrontationspolitik in eine Politik des Miteinanders führen wird.

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  • 23Jun

    [Quelle: theeuropean.de]

    Ach, das Leben könnte einfach sein, würden die Menschen es nicht verkomplizieren. Jedes Projekt braucht eine Genehmigung, jeder Vorgang eine Aktennummer, jeder Sinn seinen Wahn. Wo gestern ein Mensch war, erhebt heute der Bürokrat sein Haupt. Wo gestern Freiheit sich entfalten wollte, stiert nun der Tyrann auf den Ruin aller Pläne, für den er selbst sorgte, der Staat. Dabei handele er doch aus lauterer Absicht, wolle er nur das Beste für uns. Doch plötzlich wird alles furchtbar stumpf, anmaßend selbstgerecht und nahe der Idiotie.

    Bisher galt die Schweiz als Hort der Liberalität. Volksentscheide, eine kleine Regierung und das föderative Prinzip machten die Eidgenossenschaft zum Vorbild direkter Demokratie. Und jetzt das: Die Stadtregierung von Bern, der Gemeinderat, hat einen 22-seitigen Sprachleitfaden verabschiedet. Demnach droht Stadtbediensteten künftig eine Strafe, wenn sie sich im Amt nicht “geschlechtergerecht” ausdrücken. Verboten ist ab sofort “Mannschaft”, erlaubt ist “Team”. Aus dem “Fußgänger-” muss der “Zebrastreifen”, aus dem “Besucher-” der “Gästeparkplatz” werden. Noch härteres Geschütz fährt ein 192-seitiger Ratgeber aus der Bundeskanzlei auf, der für alle Schweizer Staatsmitarbeiter (Pardon: -mitarbeitende) gelten soll: Die “Mutter” gilt demnach im behördlichen Schriftwesen als ebenso diskriminierend wie der “Vater”. Geschlechterselig macht “das Elter”.

    Treibende Kraft hinter dem Schweizer Sprachengesetz von 2007, das die Grundlage bildet beider Benimmdekrete, war laut Boulevardzeitung “Blick” eine heute 60-jährige sozialistische Politikerin mit Namen Doris Stump. Frau (Pardon: Menschin) Stump ist Nationalrätin und Feministin. Die stattliche Person rechnet es sich hoch an, “bereits 1997 im Nationalrat einen Vorstoß eingereicht” zu haben, “in dem ich eine bessere Institutionalisierung der Genderstudies forderte. Trotzdem besteht in der Schweiz weiterhin großer Nachholbedarf”. Und weil Menschin Stumps Mission an den Ländergrenzen nicht endet, will sie auch Europa beglücken. Im Europarat ist sie Berichterstatterin, also federführend für eine Beschlussvorlage im Ausschuss für Chancengleichheit von Frauen und Männern vom 26. Mai 2010. “Mutter” wird darin als eine Zuschreibung gebrandmarkt, die Frauen erniedrige. Frauen sollten nicht länger “als passive und minderwertige Wesen, Mütter oder Sexualobjekte” dargestellt werden.

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